Themen
  • Pflege
  • Gesundheit

  

Teresa Roscher

stellvertretende Obfrau Wien
vorl. Assistenz Bundesgeschäftsführung
Kommunikation Pflegesprecherin

Ursprünglich aus dem Bereich Logistik- und Transportmanagement, orientierte ich mich 2014 beruflich neu. Während meiner Ausbildung zur diplomierten Sozialbetreuerin für Familienarbeit entdeckte ich die Liebe und Leidenschaft zur Pflege und Unterstützung älterer und/oder kranker Menschen. Aus persönlich gemachten Erfahrungen steht für mich fest, dass sich im Pflege- und Gesundheitsbereich etwas ändern muss, damit der Mensch nicht noch weiter zum Kostenfaktor verkommt.

Die Lebenserwartung und damit auch der Pflegebedarf steigen. 2020 leben in Österreich gut 1,8 mio. Menschen die im Alter von 65+ sind. Personal- und Finanzmittelmangel führen zu Missständen für Pflegekräfte und jene Menschen die Betreuung bedürfen. Das muss ein Ende haben. Der letzte große Lebensabschnitt eines Menschen hat eben so viel Mühe, Aufmerksamkeit und Empathie verdient, wie der erste. Pflege und Betreuung müssen in den täglichen Fokus unserer Politik und Gesellschaft gestellt werden.

Ziele
  • Der One-Stop-Shop – alles was für die Pflege v.a. durch Angehörige notwendig ist, soll über eine zentrale Stelle geregelt werden.
  • Viele Berufsbilder stützen sich auf eine berufsbildende Ausbildung, mit Abschluss – im Gesundheitsbereich, Pflege, fehlt dies. Eine einheitliche Ausbildung bietet nicht nur Orientierung im Berufsfeld, sondern auch Anreiz zur Vertiefung und Spezialisierung.
  • Das Qualitätszertifikat für die 24 h Betreuung ist ein Start um die Situation der Betreuenden und der zu Pflegenden zu verbessern. Echte Sicherheit gewährleistet jedoch nur die Überführung der jetzt scheinselbstständigen Betreuungskräfte in ein Angestelltenverhältnis.
  • Klare Regeln für Pflegekräfte aus anderen EU-Staaten:
    o Einheitliche Verträge für alle Agenturen
    o Einheitliche Entlohnung, deren Auszahlung kontrolliert wird
    o Ausreichende Grundkenntnisse in Deutsch als Arbeitsvoraussetzung um soziale Isolation zu verringern