Themen:
  • Abfallwirtschaft
  • Donauausbau
  • Ökologie
  • Wirtschaftswandel

 

Bernhard Seidel

Kassier Stellvertreter und Vorstand NÖ

Politiker handeln beim Umweltschutz unzureichend. Die Ökonomie-gesteuerte Klimawandeldiskussion lenkt von näherliegenden Problemen ab, obwohl diese demokratiepolitisch erfolgreicher zu kommunizieren wären und sie letztlich auch die Erderwärmung bremsen würden.

Noch bevor ich als Ökologe promovierte, setzte ich mich 1985 bei „Künstler für das Konrad-Lorenz-Volksbegehren“ gegen die Kapitalisierung von Umweltagenden ein und dass diese nicht von Schreibtischen aus nur juristisch bearbeitet werden. Vielmehr braucht es dazu kritisch-aktivistische Inszenierungen und fachliche Umsicht, um öffentlich Aufmerksamkeit und Solidarität zu erlangen. Publikationen, Tagungsbeiträge sowie Preise für Kunst und Wissenschaft bekräftigen meine Ansprüche.

Zu einem staatsbankrottverdächtigen Thema initiierte ich drei parlamentarische Anfragen über drei ehemalige Oppositionsparteien, jedoch gab es darauf nie vernünftige Antworten. „Jetzt“ sollte alsbald die vierte folgen und Lösungen einfordern Deshalb und um weitere Projekte populär-politisch lancieren zu können, stieß ich im September 2017 zur Bewegung.